Keltermarkt

Letztes Wochenende fand der Keltermarkt in meinem Heimatort Knittlingen statt. Zum ersten Mal hatte ich dort einen Stand und war vorher total neugierig und gespannt, wie es wird.

Knittlingen ist ein kleines Städtchen in Baden-Württemberg nahe Pforzheim und Karlsruhe mit nicht einmal 8000 Einwohnern. Die alte Kelter wird seit einigen Jahren als Veranstaltungsort für Märkte, Ausstellungen und Konzerte genutzt.

 

 

Gleich neben der evangelischen Kirche und am Ende der sehr schönen Marktstraße mit vielen Fachwerkhäusern sieht die Kelter von außen nicht so schön aus. Auch innen ist nicht viel gemacht, die Einnahmen die man mit den Veranstaltungen verdient sollen in die Sanierung des Gebäudes fließen.

Ich bin erst am Morgen aus Oberbayern losgefahren. Da der Markt samstags um 14 Uhr beginnen sollte blieb mir genügend Zeit für drei Stunden Fahrt und den Aufbau. Ich brauche ungefähr eine Stunde dafür und hatte Hilfe von meiner Mutter.

Dort angekommen musste ich erstmal feststellen, dass es ganz schön kalt da drin war. Ich hatte nicht daran gedacht, dass die Kelter gar nicht beheizt ist. Gut, dass ich meine warme Winterjacke mitgenommen hatte! Meine Ma bekam den Auftrag mir eine Kanne Tee von zu Hause mitzubringen.

 

 

Vor mir waren nur drei, vier andere Aussteller da, die schon am aufbauen waren. Am Stand neben mir gab es Dekorationen aus Naturmaterialien wie Adventskränze, Tischdeko, Begrüßungsherzen für die Tür usw. Alles sehr, sehr schön und wirklich nicht teuer. Andere hatten Modeschmuck, Gruß- und Weihnachtskarten, selbstgebrannten Schnaps und Bier, Deko aus alten Weinfässern oder Obstbäumen, selbstgestrickte Socken und Schals, gefilzte Taschen uvm. Es gab auch zwei weitere Stände mit genähten Sachen, allerdings ein ganz anderes Angebot als meines. Die beiden Mädels waren sehr nett, wir haben uns ein paar Mal unterhalten. Die eine hatte sehr schöne Babydecken für Kinderwagen und Bettchen, die andere Kinderkleider, Wimpelketten u.a.

 

 

Das ist der Teil des Tisches mit den Kosmetiktäschchen und Taschen-Organizern.

Gleich am Samstagnachmittag der erste Verkauf war einer der kleinen Organizer. Für mich ein gutes Ohmen, denn oft verkaufe ich mehr Kleinkram wie TaTüTa, Chiptäschchen oder Schlüsselanhänger.

 

 

Die Sammlung meiner Einkaufsbeutel, Hand- und Schultertaschen wurde zwar viel bewundert, verkauft habe ich aber nicht eine davon. Schade. Meine Ma hat sogar ihre eigenen "Turntaschen", die beiden unten am Boden, als Muster mitgebracht. Die blaue wollte eine Dame sehr gerne kaufen, weil ihr der Stoff so gut gefiel. Aber ich verkaufe doch nichts gebrauchtes, zumal wir den einen Taschenträger mal flicken mussten.

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit meinem Umsatz beim Keltermarkt. Ich hatte im Frühjahr hier in der Gegend ja schon anderes erlebt. In Knittlingen war die Standgebühr für beide Tage halb so hoch wie hier in Gräfelfing oder Wolfratshausen für einen Tag. Das war auch einer der Hauptgründe, dort bei einem Markt mitzumachen. Die lange Fahrt hat sich gelohnt, zumal ich das ja eh mit einem Familienbesuch verbinden konnte. Das schönste war, dass ich einige liebe Menschen getroffen habe, die ich sein 15, 20 Jahren nicht gesehen hatte! Danke an Petra und Hans und Petra und Tochter fürs Vorbeikommen!! :-*

 

Fazit: Ich bin im nächsten Jahr gerne wieder mit dabei!

 

Zufriedene Grüße,

Eure Susanne

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Kommentare: 1
  • #1

    Petra G. (Sonntag, 13 November 2016 14:06)

    Das ist ein sehr schöner Bericht von dir. Ich hab mich sehr gefreut dich nach so langer Zeit wieder zu sehen. Dein wunderschöner Leseknochen erinnert mich jeden Tag daran. Hoffentlich dauert das nächste Wiedersehen nicht wieder 20 Jahre